Spinning

Mountainbiken ist eines unserer Hobbys. Bei unseren ausgedehnten Touren in den Alpen träumt Ines immer von einer Alpenüberquerung. Das bedeutet regelmäßiges Training. Wir scheuen zwar beim Biken nicht vor schlechtem Wetter zurück, aber da nun mal in den Herbst- und Wintermonaten die Tage kürzer sind, sind wir dadurch sehr eingeschränkt. Außerdem ärgerten wir uns im Frühjahr immer wieder über unsere schlechte Kondition und dem beschwerlichen Wiederaufbau derselben. Und mal zugegeben, der Winter macht eben doch faul!
Einer von Ines Papa's im Kindergarten hat ein Radl'geschäft, ist Trainer und gibt Spinning-Kurse. Da die AOK diese Kurse zu 100 % und andere KK zu 80% finanzieren, haben wir unsere Neugierde gestillt und haben an einer ersten Stunde teilgenommen.
Es war der Hammer! Ines hat bei keiner unserer Biketouren jemals so geschwitzt und so viel getrunken wie bei dieser ersten Stunde. Bernhard war ebenfalls begeistert und total erledigt.
Ungewohnt waren anfangs die verschiedenen Bewegungsabläufe und wir mussten ein Gefühl für die Einstellung des Widerstandes entwickeln.
Normal würde uns die sehr laute Musik stören, aber beim Spinning muss das einfach sein. Sie stachelt einen richtig auf, in die Pedale zu treten.
Das Coole ist, egal wie wenig oder stark man seinen Widerstand einstellt, man ist immer gleich auf mit den anderen, es gibt keinen Gewinner und Verlierer!
Tja und was ist, wenn die 10 Stunden vorbei sind? Bernhard fing an zu rechnen, was kostet die Stunde, was kostet ein Spinningbike, wie oft muss ich fahren, dass es sich rechnet ... und informierte sich im Internet über verschiedene Modelle. Die Vorstellung zu trainieren wann immer es uns passt, ohne das Haus zu verlassen und an Zeiten gebunden zu sein, war sehr verlockend.
So kam es, wie es kommen musste, am 26.10.2006 standen unsere eigenen Spinningbikes vor der Tür.
Nun stehen sie in unserem Hobbyraum und wünschen sich, dass wir fleißig auf ihnen trainieren.