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24.08.2006: An den Lago Maggiore

Strecke: Von Edilo nach Mezzovico

18 Fotos

Bus: 192158 km - 192319 km

MTB: 0 km; 0 Hm

Fuß: 0 Std; 0 Hm

Ines:

Wir wachen auf und es regnet. Da entschließen wir uns fremd-zu-frühstücken. Bis wir startklar sind, ist das Wetter wieder gut und die Sonne scheint. Es wird gezahlt und auf der Fahrt wird nach einem Frühstückshotel Ausschau gehalten. Bei einem Campingplatz, der mit Bed & Breakfast wirbt, wagen wir es. Es ist zwar nicht so lecker wir unser eigenes Frühstück, aber 2 riesen Brötchen und eine Müslitasse mit Milchkaffee machen uns satt.
Dann geht es weiter Richtung Comer See. Hier wollen wir kurz pausieren und was trinken.
In einer Bar direkt am See lassen wir uns nieder. Das Wetter ist hier mäßig. Und bald zieht auch ein Gewitter auf. Wir suchen die Kirche, die wir von weitem gesehen haben. Werden auch fündig. Sie stammt aus dem 12. Jhd. und ist sehr einfach aus Naturstein, aber sehr groß. Neben ihr steht ein weiteres Kloster ähnliches Gebäude. Wir gehen auch hier hinein und rechnen mit der gleichen Einfachheit. Doch wir werden vom Prunk erschlagen: eine große Kirche mit restaurieren Decken- und Wandmalerein, die gerade für eine Veranstaltung ausgeleuchtet werden und riesige Leuchter. Wir können in Ruhe betrachten und stauenen, denn draußen bricht ein heftiger Regen los. Da wir einen Schirm haben, gehen wir doch irgendwann und setzen unsere Fahrt fort.
Auf dem Weg zum Lago Maggoire geht es wieder über den Berg und hier glauben wir unseren Augen nicht. Das Gewitter hat hier Schnee gebarcht und den Bäumen viele Blätter abverlangt, denn die Straßen sind grün. Am Lago Maggiore, vor Lugano sieht es noch schlimmer aus und der Schnee am Straßenrand liegt höher. So ein verrückter Sommer.
Um 7 wollten wir beim Andreas sein, schaffen es schon um halb 7. Hier regnet es und ist kalt. Die 2 erwarten uns schon. Tania hat lecker Essen vorbereitet und wir sind wie immer hungrig. Wir reden und trinken. Dann gucken wir noch kurz aufs Dorffest, was wegen Regen ausgefallen ist. Dann krabbeln wir ins Gästebett, denn morgen gehen wir mit Andreas wandern.

Bernhard:

Schon in der Nacht hat es kurz geregnet, dann wieder aufgehört und als wir aufstehen regnet es wieder. Außerdem habe ich gestern schon festgestellt, daß es bei den Herren nur Stehklos gibt. Mir ist es danach, mal wieder auf einem richtig sauberen Klo morgens gemütlich mein Geschäft zu verrichten. Also beschließen wir, unterwegs ein Hotel zum Frühstücken zu suchen. Wir landen an einem Campingplatz, der mit B&B wirbt. Das Frühstück ist solide, aber nicht üppig. Dafür sind die Sanitäranlagen erste Sahne.
Dann gehts Richtung Lago die Como. Wir machen Pause am Comer See, trinken etwas in einer Bar am Ufer und verabreden uns mit Andreas für 19:00. Dann besichtigen wir noch eine alte romanische Kirche. Man ist die düster und schlicht. Das Kloster-ähnliche Gegenüber birgt dann eine sehr barocke Kirche in seinem Inneren. Während wir die bunte Pracht bewundern, bricht draußen ein heftiges Unwetter los. Nach einiger Zeit in der Kirche machen wir uns trotz Regen auf den Weg zum Auto. Auf der Fahrt nach Mezzvovico über den Luganer See erfahren wir dann, wie das Wetter hier angerichtet hat. Es liegen Hagelkörner bergeweise herum. Es sieht stellenweise aus, wie im Winter. Um halb 7 sind wir dann bei Andreas und Tania. Wir werden herzlich empfangen und dann gibt es noch einen leckeren Nudelauflauf. Das erste Mal seit fast drei Wochen schlafen wir in einem richtigen Bett ein.

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