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Dienstag der 21. August 2007

Nach einem leckeren Frühstück geht es heute mit dem Rad nach Wörlitz. Auf einem sehr schönen Radweg entlang der Örtchen und durch die Elbauen fahren wir nach Griebo. Hier setzen wir mit der Fähre über und setzen den Weg auf einer Holperstraße fort. Der Himmel wird immer dunkler und wir drücken die Daumen, dass es nicht regnet.
In Wörlitz angekommen, machen wir gleich eine Gondelfahrt. Ines weiß wie schön es hier ist und will es natürlich Bernhard zeigen. Wörlitz ist Unesco Kulturerbe und wird auch beiläufig Venedig Sachsen-Anhalts genannt. Im 18. Jahrhundert legte Fürst Franz von Anhalt diesen Garten nach englischem Vorbild an. Von seinem Reisen brachte er neue Ideen und Pflanzen mit. Es ist eine phantastischen Anlage die sich aber auch zu Fuß erkunden lässt. Dabei muss man immer wieder Brücken oder kleine Fähren benutzen, um das andere Ufer zu erreichen. Leider bleibt uns keine Zeit für einen Spaziergang, denn genau in dem Moment, indem wir die Gondel verlassen, beginnt es heftig zu regnen. Wir hüllen uns in die Regenjacken und suchen ein Gasthaus. Dort stärken wir uns und hoffen, dass es bald aufhört zu regnen.
Zumindest nieselt es bei unserer Abfahrt aus Wörlitz nur noch. Wieder geht es an der Elbe oder zwischen den Auen entlang. Es hört auf zu regnen und die Fahrt macht noch richtig Spass. Als wir von Pratau in Richtung Elbbrücke fahren sehen wir eine Unmenge an Störchen auf den Elbwiesen. So viele haben wir noch nie auf einmal gesehen. Nun ist es auch garnicht mehr weit bis zu Inge.

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