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Montag, 23.08.2010, Von Prag nach Roudnice

Strecke MTB: 93,6 km, aufgelaufen 109,9 km

Bernhard

Heute morgen gehts mir besser, aber noch nicht wirklich gut.
Wir starten unsere Tour und fahren auf schönen Wegen mit teilweise abenteuerlichen Abschnitten die Moldau hinunter. Das Wetter ist super und trotz dem Radeln (oder vielleicht auch deswegen) geht es mir besser.
Nachdem wir unterwegs eine Coke getrunken haben und unsere Trinkflaschen mit Apfelschorle aufgefüllt haben, setzen wir in Luzec mit einer lustigen Fähre über die Moldau.
Nach Melnik habe ich das linke Elbeufer ausgewählt. Der Weg führte auf einer Landstraße lang. Auf der anderen Seite wäre es auch an der Straße lang gegangen, nur wäre die laut Karte noch größer gewesen. Jedenfalls fuhren jede Menge LKWs auf der kleinen Straße lang.
Dann plante ich unsere Route abweichend von der Beschreibung im Buch und wir mußten uns durch übelstes Dickicht schlagen. Am Ende kommen wir dann an einer Schleuse nicht mehr weiter und müssen umdrehen und zurück zur Straße. Zum Glück wird der Verkehr weniger und nach gut 90km erreichen wir Roudnice.
Wir kommen bequem im Hotel “Amber” unter und genießen Tortellini mit Gogonzola Soße (Ines) und Lasagne (ich). Jetzt bin ich satt und freue mich schon aufs Bett.

Ines

Heute sind wir um 7:00 aufgewacht und es schien schon die Sonne. Das Frühstück war nicht so schlecht, nur die Brötchen etwas wie Gummi.
Die Räder waren dann auch noch an Ort und Stelle im Keller gestanden.
Noch einmal über die Karlsbrücke und selbst um 10:00 am Morgen war hier schon wieder gut was los.
Als Prag hinter uns lag, fanden wir uns in der puren Natur wieder. Winzige Örtchen und Wege ganz oft genau am Ufer der Moldau entlang. Vor einer Woche war es hier bestimmt nicht immer möglich lang zu fahren, da war sicher noch Hochwasser. Teilweise war der Weg kriminell nah am Wasser. Einmal falsch gelenkt und man wäre 3-4m tief gefallen, bevor man im Wasser angekommen wäre.
Bis Melnik war der Weg sehr abwechslungsreich, von der Wegstrecke und der Umgebung.
Ab Melnik ging es fast nur Strasse und die war teilweise ganz gut befahren. Ein Stück probierten wir noch Bernhards geplante Wegstrecke. Einmal landeten wir im "Urwald" und ein anderes Mal endete der Weg an einer Schleuse.
Alles in allem landeten wir gut in Roudnice.
Nach lecker Pasta geht es jetzt ins Bett, denn 90 km sind morgen wieder angesagt.

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